Museen – einmal anders
Der Besuch von Museen gehört fast immer zum Standardprogramm einer Klassenreise. Langweilig? Das muss nicht sein! JUMA stellt ungewöhnliche Museen in Deutschland vor.
In die Karten geschaut
Spielkarten gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten und an allen
Orten der Erde. Im Deutschen Spielkarten–Museum
Leinfelden–Echterdingen (DSM) werden sie systematisch
gesammelt, archiviert und erforscht. Die größte öffentliche
Spielkarten–Sammlung in Europa steht allen privaten
Interessierten offen. Die Sammlung umfasst ungefähr 15 000
Kartenspiele mit über 500 000 Einzelkarten, eine Spielebibliothek
mit Archiv, eine Grafiksammlung sowie kunstgewerbliche
Gegenstände, Kartenpressen, Druckstöcke, Gläser, Spieltische
usw. Eine besondere Rarität ist die asiatisch–indische
Spielkartensammlung – weltweit die umfassendste und schönste.
Sieben auf einen Streich
Das ZAM im München ist ein – auf der Welt einzigartiges –
Zentrum außergewöhnlicher Museen (kurz: ZAM) unter einem
Dach. Auf 500 qm Fläche sind 7 Spezialmuseen untergebracht.
Jedes der Museen ist wiederum das erste seiner Art auf der Welt.
Zum Beispiel das Tretautomuseum: Tretautos aus über 100
Jahren erzählen ein Stück Autogeschichte. Das Auto der
Jahrhundertwende, das noch einer Kutsche glich, wurde ebenso
für Kinder nachgebaut wie die Erfolgsmodelle von Auto–Union,
Bugatti, Mercedes und Rolls–Royce. Oder das Sissy–Museum: Es
ist das erste Museum, welches dem Gedenken an Kaiserin
Elisabeth von Österreich gewidmet ist. Einige hundert Objekte
aus dem Besitz der Kaiserin, Kleidungsstücke, Briefe, Möbel,
Gemälde und Orginalfotografien geben ein anschauliches Bild
ihres Lebens.
Weitere Museen im ZAM: das Nachttopf–Museum, das
Osterhasen–Museum, das Parfumflakon–Museum und das
Schutzengel–Museum.




